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Haben Sie 'Website Optimierung' richtig verstanden?
Optimieren Sie für Ihre Besucher oder für bestimmte Browser?
Optimieren Sie Ihre Website für Browser-Hersteller oder für Ihre Kunden?
Auf sehr vielen Websites findet man Hinweise wie diese:

best view MS IE 5.x (1024 x 768 Pixel).

Diese Seite wurde optimiert für Internet Explorer V5.

Javascript und CSS müssen aktiviert sein.

Verwendung von MS-IE empfohlen. Bei der Verwendung von Netscape kann es zu Fehlern kommen.

Optimiert für IE, MSIE, Opera, Netscape, xy-Browser.

Was wird da von einem Besucher verlangt? Möchte der Seitenbetreiber mit den Besuchern über den seiner Meinung nach besten Browser diskutieren? Im Grunde sagen sie den Leuten: "Sie benutzen das falsche System. Wir sind schlauer und haben den richtigen Browser". Solche Angaben auf der Website sind unhöflich. Wenn verschiedene Erweiterungen (englisch "plug-in") gefordert werden, sagen sie Leuten, die nicht Microsoft Windows benutzen: "Verschwinden Sie"! Wenn viele Grafiken und Bilder ohne Alt-Text verwendet werden, ist die Website für Leute mit langsamen Modems wirklich eine Zumutung.

Mal abgesehen davon, dass sicher einige "normale Besucher" nicht wissen, was die Abkürzungen und Details "MS-IE", "IE" oder "1024 x 768 Pixel" bedeuten, dürfte doch wohl kaum ein Websitebetreiber ernsthaft glauben, dass sich jemand den "optimalen Browser" für diese Seite zu lädt? Oder das jemand womöglich gar das Betriebssystem wechselt, weil es für seinen Computer gar keinen Xy-Browser gibt?

Wen interessiert also, für welchen Browser und sonstige Einstellungen eine Seite 'optimiert' ist? Übrigens: Was ist eigentlich unter 'optimiert' zu verstehen?
Die Unterschiede zwischen der Darstellung in ein und demselben Browser, die durch verschiedene Einstellungen auftreten können, sind häufig größer als zwischen verschiedenen Browsern. Es gibt beispielsweise Menschen, die verstellen in ihrem Browser die Schriftart und -größe sowie die Farben, weil sie dann auf ihrem Bildschirm besser lesbar sind. Das kann Seiten, die auf diese Dinge keine Rücksicht nehmen, völlig unleserlich machen. Andere Besucher wiederum schalten JavaScript und Active-X aus, weil ihnen etwas an der Sicherheit ihrer Daten liegt - und plötzlich fehlt die halbe Seite.

Sind Websitebetreiber, die solche Angaben veröffentlichen, schon zufrieden, wenn ihre potenziellen Kunden genau den Browser verwenden, den sie den Besuchern 'vorschreiben' oder sollen die Besucher auch noch etwas kaufen? Die Antwort sollte eigentlich auf der Hand liegen - außer Sie sind Browser-Hersteller ;-).

Analog auf andere Medien übertragen würde eine solche Angabe etwa lauten:
Die folgende Werbesendung ist für einen xy-Fernseher des Herstellers Z optimiert. Oder in einer Zeitschrift: Nutzen Sie zum Betrachten unserer Anzeige bitte eine 3D-Brille, sonst sehen Sie die Anzeige nicht richtig.

Besinnen wir uns auf den eigentlichen Zweck einer Website, dann wird klar: Der Werbetreibende (Betreiber der Website) sollte auf die Bedürfnisse der Besucher Rücksicht nehmen und nicht umgekehrt. Sie wissen ja: Die nächste Webseite ist nur einen Mausklick entfernt ...

Zugegeben, es ist oft nicht möglich, die Programmierung so auszutüfteln, dass alle Details einer Seite in allen Browsern völlig gleich dargestellt werden. Eine für alle funktionsfähige Website kann jedoch immer erreicht werden.

"Optimieren" Sie also Ihre Website so, dass Sie möglichst keine Besucher (= potentielle Kunden) ausschließen, indem beispielsweise wesentliche Teile Ihrer Website erst gar nicht zu sehen sind, es zu Verzerrungen und anderen ungewollten grafischen Effekten kommt oder der Text hinter den Bildern verschwindet.

Obwohl der Internet Explorer von Microsoft eine sehr große Verbreitung hat, erreichen Sie damit bei weitem nicht alle Besucher. Den häufig verwendeten Satz der Web-Programmierer: "Die wenigen Ausnahmen extra zu berücksichtigen macht doch nur überflüssige Arbeit." sollten Sie nur Gehör schenken, wenn Sie auf Kunden verzichten können.

Autor: Axel Haitzer, aicovo gmbh


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